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„Expressgeld“ für Griechenland?

Nachdem bereits im Herbst Ideen diskutiert wurden, dass Griechenland statt eines unbedingten Festhaltens am Euro oder der "Rückkehr zur Drachme" auch ein Parallelgeld zusätzlich zum Euro einführen könnte, bekommt diese Idee nun nochmal neuen Schub. Christian Gelleri, Initiator des Chiemgauers, und Thomas Mayer legen nun ein Konzept vor, wie ein "Expressgeld" sich stimulierend auf die lokalen Ökonomien der südeuropäischen Länder auswirken könnte:

Expressgeld statt Euro-Austritt heißt der Text und ist auf Eurorettung.org auch in englisch, französisch und portugiesisch zu finden, griechisch ist in Vorbereitung.

Das griechische Fernsehen wird dem Chiemgauer wohl eine Dokumentation widmen, da der Regiogeld-Ansatz dem krisengeschüttelte Land sicherlich Hilfe oder zumindest Impuls sein kann.

Geldkongress in Köthen, Elbtaler startet Pilotphase

Nach Zschopautaler und Lausitzer geht jetzt auch das Regiogeld Elbtaler seine ersten Schritte in Sachsen. Der Förderverein hat eine Pilotphase gestartet, in der die Technik erprobt, an den Abläufen gefeilt, Unternehmer ins Netzwerk geholt und Erfahrungen gesammelt werden sollen. Zum Einsatz kommt dabei genau wie beim Lausitzer der RegionalAtlas: Ein Online-Portal welches auf einer Landkarte die Unternehmer der Region darstellt und wo interessierte Unternehmer ein Online-Konten auf dem internen Verrechnungssystem beantragen können. Die ersten leistungsgedeckten Elbtaler sind nach dem gleichen "Geldschöpfungsvorgang" erschaffen worden, wie es bereits beim Lausitzer funktioniert. Die Elbtaler-Gutscheine lassen noch auf sich warten, erst soll das Unternehmensnetz dicht genug sein, damit sich die "Materialisierung" in Form von Elbtaler-Gutscheinen lohnt.

Der RegionalAtlas wird auch Thema auf dem diesjährigen Geldkongress sein, der vom 10. bis 16. März im sachsen-anhaltinischen Köthen stattfindet. Die per Bahn gut angebundene Kleinstadt wird unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters eine Bühne für fast 50 Einzelveranstaltungen zum Thema Geld bieten. Mit dabei sind Christian Gelleri, dessen Chiemgauer grade neue Rekorde vermeldet, Mr. Dax (alias Dirk Müller), Prof. Niko Paech zum Thema Postwachstumsökonomie, Helmut Creutz, Prof. Margrit Kennedy, Veronika Spielbichler und eine Vielzahl weiterer interessanter Menschen mit ihren interessanten Blickwinkeln auf Geld. Ich werde am Montag, den 12. März um 14 Uhr im Maria-Barbara-Bach-Saal (Schloßplatz 5) direkt vor Niko Paech unseren RegionalAtlas vorführen.

Der Kongress dürfte Neulingen einen breiten Überblick über geldkritische Blickwinkel bieten und für "Alte Hasen" eine gute Gelegenheit zur Vernetzung sein. Für persönliche Gespräche bin ich gern von Samstag bis Montag verfügbar, bitte jedoch möglichst um Abstimmung im Vorfeld.

Neuer Zertifikatskurs „Nachhaltiger Entwicklung ländlicher Räume“

Im Berchtesgadener Land ist wieder ein Zertifikatskurs "Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume" angesetzt. Interessenten sind herzlich willkommen. Auch wem die aktuelle Terminplanung nicht passt, sollte sich mit den Organisatoren in Verbindung setzen, spätere Kurse sind geplant.

Regiogeld Lausitzer stellt sich in Hoyerswerda vor

Für Donnerstag, 26.01.2012 ab 18.30 Uhr lädt der Lausitzer-Verein in Zusammenarbeit mit der  Freien Wählervereinigung StadtZukunft Hoyerswerda zur Bürgerversammlung ins Allee Restaurant Hoyerswerda ein. Sie werden über das Lausitzer Regionalgeld informieren und erstmals auch die neue Internetplattform www.Lausitzer.biz vorstellen. Die Vorträge von Norbert Rost und Thomas Hempel beginnen ab 19.00 Uhr. Es geht um die Idee des Regionalgeldes und die konkrete Umsetzung des Lausitzers. Anschließend ist Gelegenheit zum Gespräch und zum Knüpfen neuer Lausitzer-Kontakte.

Weitere Informationen im Internet:
www.lausitzer.net
www.fw-stadtzukunft.de

Thüringen: Hörender Fußmarsch – Die Stärken der Region entdecken

Drei Monate zu Fuß durch alle Städte und Kreise Thüringens

Zu einem dreimonatigen ‚Hörenden Fußmarsch’ lädt der Thüringer Aktionskünstler Nikolaus Huhn vom 1. April bis 30. Juni 2012 ein. Ziel des Marsches ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Unabhängigkeit der Regionen zu fördern.

Huhn zählt mehrere Faktoren auf, die unseren derzeit hohen Lebensstandard stützen:

  • Die billigen Rohstoffe wie Öl und Gas,
  • die hohe Staatsverschuldung,
  • die Finanzwirtschaft und die Wertschöpfung aus dem globalen Lohngefälle.

Was aber machen wir, falls diese Stützen unseres Wohlstands mal schwächeln oder einknicken? (mehr …)

Die Grünen auf regionalem Kurs

Bündnis 90/Die Grünen stehen in der Pflicht: Die recht hohen Wahlergebnisse erfordern es, dass diese Partei ihren wirtschaftspolitischen Kurs festigt. Das Thema der Energiewende haben sie erfolgreich gesetzt, doch das wird nicht reichen, wenn es öfter zu Regierungsbeteiligungen kommen soll. Deshalb scheinen jetzt intensivere parteiinterne Diskussionen anzulaufen, die interessanterweise sehr stark auf das Stichwort regionale Wirtschaftskreisläufe abzielen.

Vergangenen Samstag luden die sächsischen Grünen deshalb zu einer Wirtschaftswerkstatt ins ENSO-Gebäude nach Dresden ein, für den 21. Oktober lädt die Bundestagsfraktion zu einem Fachgespräch in den Bundestag nach Berlin ein.

Auch bei anderen Themen sind die Grünen Vorreiter, so beschlossen die Sachsen die Forderung nach einer Peak-Oil-Strategie, die Bayern werden es ihnen Ende Oktober wahrscheinlich nachmachen. Für den 20. Oktober ist jetzt die Vorstellung der Peak-Oil-Studie geplant, die wir im Auftrag der sächsischen Landtagsfraktion erarbeitet haben, für den 25. Oktober ist eine Veranstaltung zu Peak Oil mit Christoph Senz in Dresden angesetzt. Zusammenfließen werden die Themen Peak Oil und Regionalisierung dann insbesondere auf der 2. Transition-Konferenz Mitte Oktober in Bielefeld.

Das Demografie-Problem ist ohne Bürokratieabbau kaum lösbar

Nicht wenige Regionen haben mit ihr zu kämpfen: Mit der "demografischen Entwicklung". Damit ist nicht nur gemeint, dass "die Deutschen" immer älter werden, sondern auch, dass sich in einzelnen Kommunen und Regionen die Zusammensetzung der Bevölkerung verwandelt. Da gibt es Rentner im Überfluss und es fehlen Kinder und Fachkräfte. Deshalb werden Kindergärten geschlossen oder Schulunterricht fällt mangels Lehrern aus. Dagegen sind Pflegeheime der neue Boom-Markt: Von von 9.700 in 2003 auf 11.000 in 2007 wuchs ihre Zahl und die Zahl ambulanter Pflegedienste legte im gleichen Zeitraum um 900 auf 11.500 zu (Quelle: Destatis). (mehr …)

Regiogeld Lausitzer startet am 10. September

Auf dem diesjährigen Herbstmarkt in Wartha wird man seine regionale Bratwurst nicht nur in Euro bezahlen können, sondern auch mit "Lausitzer".

Das Regionalgeld für die Lausitz geht am Samstag, den 10. September 2011 zum ersten Mal in den Umlauf.

"Mit dem Lausitzer wollen wir in Zeiten globaler Finanzkrisen eine Möglichkeit schaffen, regionale Wirtschaftskreisläufe anzukurbeln sowie kleine und mittelständische Unternehmen in der Region stärken" sagt Harald Twupack, Vorsitzender des Lausitzer – Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung. Gezahlt wird auf dem Herbstmarkt mit 1er, 3er, 5er oder 30er-Scheinen, die man an den Kassen des Vereins erwerben kann. Wer mit "Lausitzer" einkauft, gibt damit das Signal weiter, dass auch der Unternehmer möglichst in der Region einkaufen soll. "Im gegenseitigen Geben und Nehmen soll das Geld in der Region bleiben", so Twupack. Hinter dem Regionalgeld steckt auch die Idee, dass mit dem Geld auch Arbeitsplätze und Menschen in der Lausitz, in ihrer Heimat bleiben.

Wer weiter denkt, kauft näher ein!

Regionalisierung ist Trend und der Lausitzer soll helfen, die Lausitz voranzubringen. Parallel zum Papiergeld, welches Bürger, Händler und Interessierte bei den teilnehmenden Unternehmen gegen Euro eintauschen können, wird der Verein auch ein Onlinesystem bereitstellen, mit dem Unternehmen untereinander Lieferungen und Leistungen verrechnen können. Ein Internetatlas wird zeigen, wo man in der Region mit Lausitzern zahlen kann und welche Unternehmen sich besonders für die Region einsetzen.

Auf dem Herbstmarkt in Wartha soll der Spaß an der Sache im Vordergrund stehen:
Wer die neuen Scheine mal persönlich in die Hand nehmen will oder schon immer einmal mit "Selbstgemachten" einkaufen gehen wollte, der wird in Wartha auf seine Kosten kommen, denn alle Händler des Marktes akzeptieren Lausitzer 1:1 zum Euro. Darüber hinaus laden die Vereinsmitglieder ein, mit ihnen über Fragen zum Lausitzer, zum schwächelnden Finanzsystem oder zur Zukunft der Region ins Gespräch zu kommen.

Der Lausitzer - Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung e.V. wurde im September 2009 in Görlitz gegründet. Er verfolgt das Ziel, mit einem regionalen Geld die Wirtschaft in der Lausitz voranzubringen.
Der Herbstmarkt Wartha wird vom UNESCO-Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ veranstaltet.

Mehr Informationen: www.lausitzer.net

Selbst ist das Dorf: Rettenbach am Auerberg

Der Stern berichtet in einem Video über Rettenbach am Auerberg, wo man Eigenversorgung mit Photovoltaik und Biomasse kombiniert mit regionalen Wirtschaftskreisläufen und einem kleinen Lokalgeld, dem Weichbergtaler:

DVD-Ausschnitte „Regionale Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise“

Die Finanzkrise kommt derzeit ja mit voller Wucht zurück. Kein Wunder, Nachschuldner zu finden ist nicht einfach, nachdem die Staaten die Banken in der vorherigen Krisenwelle gerettet haben. Innerhalb des bestehenden Systems wird eine Stabilierung immer schwieriger - und Probleme wie Peak Oil sind da noch nicht einmal einkalkuliert.

Aus der Vortrags-DVD "Regionale Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise" haben wir kürzlich ein paar Ausschnitte online gestellt, bestellbar ist sie hier.

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