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Die Griechen werden Selbstversorger

Dass die griechische Tragödie viel mit unausgeglichenen Handelsbilanzen in einem riesigen Währungsraum zu tun hat, wissen inzwischen viele. Dass die Krise Kreativität fördert zeigte sich bereits in unserem Bericht über neue Verrechnungssysteme in Griechenland. Nun scheint sich der Trend zu verstärken: Heimische Produkte spielen wieder eine größere Rolle. Aus Kostengründen aber auch aus Verständnis der Situation heraus legt vor allem der Landwirtschaftsbereich zu. "Die Griechen werden Selbstversorger" titelt Spiegel Online. Funktionieren kann dies aber natürlich nur, wenn noch genügend Unternehmer und Know-how vorhanden ist, um die Eigenproduktion wieder anzukurbeln. Der Erhalt lokaler Produktionsmethoden und regionaler Wirtschaftsnetzwerke kann für Krisensituationen also notwendig sein. Wieviel Engagement sieht man im exportorientierten Deutschland für solcherlei Strategien?

1 Kommentar to “Die Griechen werden Selbstversorger”

  1. Heinz Göd sagt:

    Dass sich die Griechen wieder auf Selbstversorgung besinnen, ist einer der wenigen positiven Auswirkungen der Krise.
    Traurig nur, dass es einer solchen Krise bedarf, um die Menschen zur Vernunft zu bringen.
    Die Selbstversorgung mit Lebensmittel wird weltweit kommen müssen, denn
    1.) die industrielle Landwirtschaft
    (falsche Bodenbearbeitung, Monokultur, Pestizide, falsche Düngung)
    zerstört langsam die Böden, siehe
    http://www.sswm.info/sites/default/files/toolbox/UNEP%20et%20al%201997%20soil%20degradation.png
    und liefert nur minderwertige Nahrungsmittel, siehe
    http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/dueng2.htm
    http://storytel.republika.pl/AktVitamine.html
    Minderwertige Nahrung bestraft die Natur mit Krankheiten
    und die Evolution andet dies auf längere Sicht mit dem Niedergang der betreffenden Zivilisation,
    die USAner sind schon auf dem Weg dazu, siehe
    http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2006/06-2006-4-diabetes-usa-da.htm
    http://diabetes.niddk.nih.gov/dm/pubs/statistics/index.htm
    und die Menschheit allgemein auch:
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Nahr.html#Gesundheit&HochertragsSorten
    Diese Fakten deuten darauf hin,
    dass die industrielle Landwirtschaft eine Sackgasse ist.
    2.) Physik(=Naturgesetze):
    Wenn sich der Mensch von einem Stück Land ernährt, so entnimmt er dem Boden eine bestimmte Menge chemischer Elemente. Gibt er diese dem Boden nicht wieder zurück, so verarmt der Boden an diesen Elementen und nach einer gewissen Zeit ist der Boden unfruchtbar – ist eine Massenbilanz.
    Wie das für heute aussieht, zeigt
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_LeSt.html#2069-Stadt
    (Bitte bis zur Grafik scrollen)
    Das Problem ist bei uns auch die Stadt.
    Die Angelegenheit lässt sich vielleicht mit high-tech lösen – mit MessSonden im Boden, Computersimulationen und dosierter computergesteuerter Spurenelemente-Düngung … .
    Als KISS-Techniker (Keep It Small and Simple) bevorzuge ich die einfachste Lösung, das ist die Selbstversorgung auf einem Grundstück, auf dem mensch auch wohnt.
    3.) Wirtschaft:
    Wenn sich jeder Mensch seine Lebensmittel selbst schaffen kann, lässt sich darauf ein sehr stabiles WirtschaftsSystem aufbauen.
    Durch die Automatisierung können wir mit wenig Menschen mehr herstellen, als die Menschen kaufen können. Arbeitsplätze in der wertschöpfenden Industrie werden knapp.
    4.) Qualität der Lebensmittel:
    Höchstwertige Lebensmittel bekommt mensch nur aus MischKulturen und diese lassen sich nur händisch pflegen: braucht ca. 1 Stunde pro Tag = gesunde Bewegung an der Sonne und frischer Luft.
    Möglicherweise die einzige Möglichkeit, Degeneration hintanzuhalten.
    5.) Menschenbild :
    Nur ein Mensch, der sich seine Lebensmittel selber schaffen kann, ist weitestgehend unabhängig und frei.
    6.) Rohstoffe:
    Lebensmittel-Selbstversogung braucht keine DüngeMittel, keine ‚Schädlings‘-BekämpfungsMittel und keine Maschinen, also kein Erdöl.
    7.) Boden :
    wir verlieren derzeit etwa 12 Millionen Hektar fruchtbares Land, ein Teil davon durch falsche BodenNutzung (Pflug, Pestizide, Auslaugung …
    8.) Gesundheit :
    Der Mensch braucht sinnvolle Bewegung, um sich gesund zu erhalten.
    Wenn sich die Menschen mit LebensMitteln selbst versorgen und zugleich auch IndustrieErzeugnisse haben wollen, so bedarf das eines neuen WirtschaftsSystems, das ganze ergibt somit auch einen anderen LebensStil, dargestellt auf
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zukunft/2069Buch/Buch_kapw_fs.html
    Ist eine Utopie, aber Utopien von gesten sind Realität von heute, somit Utopien von heute möglicherweise Realität von morgen…

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