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Wirtschaftsförderung 4.0: Tagung in Darmstadt

Am 19. März 2018 findet im Schader-Forum in Darmstadt eine Tagung zur Wirtschaftsförderung 4.0 statt. Sie thematisiert neue kooperative Wirtschaftsformen und welche Rolle diese in künftigen Wirtschaftsförderung-Strategien spielen können.

Das WF4.0-Konzept sorgt dafür, dass eine Lasagne in Zukunft so weit als möglich in der Region hergestellt werden kann.

Ich bin eingeladen, die Rolle von Regiogeld in solch einem Zusammenhang vorzustellen. Neben dem Projektleiter Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut sind Impulse zu erwarten von der ehemaligen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Prof. Gisela Kubon-Gilke der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Michael Kolmer von der Stadtverwaltung Darmstadt sowie Prof. Uwe Schneidewind vom Wuppertal-Institut.

Informationen & Programm

Reisebericht Viersen

Die Grünen der niederrheinischen Stadt Viersen veranstalten hin und wieder eine unterhaltsame Form von Vorträgen: Die Mischung aus Musik, Vortrag und Diskussion nennt sich "Grüner Salon", lockert das Parteileben auf und hilft, grüne Gedanken breiteren Schichten zu öffnen.

Für den 1. April war ich eingeladen, einen Bogen von Peak Oil zum Regiogeld zu schlagen. Beide Themen sind deshalb in der Stadt von aktueller Relevanz, weil ein umstrittenes Straßenbauprojekt angesichts Peak Oil noch intensiver infrage stehen müßte, als es allein die städtebaulichen und verkehrspolitischen Tatsachen bereits tun. Den Tag vor dem Vortrag nutzten wir zu einem Termin mit der städtischen Wirtschaftsförderung. Dort arbeitet man daran, das bislang kaum beachtete Citycard-System des Werberings zu intensivieren. Thomas Küppers, der oberste Wirtschaftsförderer, fand an dem vorgestellten Regiocard-System der Regios eG insbesondere den sozialen Charakter interessant. Im Gegensatz zum Ego-Prinzip der üblichen Rabattkarten, dass Rabatt(punkt)e jener erhält, der einkaufen geht, generiert die Regiocard eine Vereinsförderung, die nicht dem Einkaufenden, sondern einem von ihm gewählten Verein zukommt.

Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements der Region war dann auch einer der Punkte, die dann am Abend auch die ca. 50 Anwesenden beim Grünen Salon interessierte. Durchaus geschockt von den Ausblicken, die das globale Ölfördermaximum (Peak Oil) bereithält, führte die Diskussion auch dahin, inwiefern Regiogeld ein geeignetes Werkzeug zur Förderung kleinräumiger Wirtschaftsbeziehungen sein könnte. Lebhafte Diskussionen waren die Folge und es läßt sich sicher sagen: Sie werden auch in Zukunft fortgeführt werden.
Tags darauf tagte der NRW-Zweig des Werkbundes in Viersen, der sich an diesem Tag nicht nur mit der Wahl eines neuen Vorstands beschäftigte, sondern von mir ebenfalls einen Impulsvortrag zu den Dynamiken im heutigen Geldsystem sowie der Idee, Geld als Werkzeug selbst zu gestalten, konfrontiert wurde. Gemeinsam mit Viersener Bürgern ging es am Nachmittag zu einem Spaziergang entlang eben jenes Straßenbauprojekts, zu dem die lokale Bürgerinitiative "Alternative in
petto" bereits 500 Vorschläge eingebracht hat, was dort anstatt Straßen wachsen könnte.