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Buchtipp: Perspektiven für eine zukunftsfähige Region

Wolf Schluchter & andere: Perspektiven für eine Zukunftsfähige Region

Bereits in 2008 und 2009 fanden an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) zwei Ringvorlesungen statt, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen den aktuellen Krisen und den sich daraus ergebenen Chancen sowie mit der Region als Arbeitsfeld befassten. Insbesondere die Lausitz stand im Fokus des Interesses. Organisiert wurden die Vorlesungen vom Humanökologischen Zentrum der BTU.

Aus den zahlreichen Vorträgen ist jetzt ein Buch hervorgegangen, zu dem unter anderem folgend Autoren einen Beitrag lieferten:

  • Heiner Geißler: "Ist eine andere Welt möglich? Die Welt braucht ein ethisches Fundament"
  • Eike Albrecht: "Bürgerbeteiligung und Regionalentwicklung"
  • Elisabeth Meyer-Renschhausen: "Die Wiederkehr der Gärten oder die neue urbane Landwirtschaft"
  • Elmar Altvater: "Eine neoliberale Systemkrise: Was haben die Krisen der Finanzen, der Energie und des Klimas miteinander zu tun?"
  • Günter Busch: "Regenerative Energie und Wertschöpfung"
  • Sylvia Kotting-Uhl: "Folgen unnachhaltiger Energiepolitik"
  • sowie Beiträge von Wolf Schluchter, Jörg Becker, Wolfgang Neskovic, Herbert Hönigsberger, Ralf Südhoff, Steffen Groß, Klaus Kornwachs, Walther Ch. Zimmerli, Winfriede Schreiber, Michael Daxner, Peter Hennicke, Eberhard Schaller, Günter Bayerl, Brigitte Scholz, Georg Wagener-Lohse, Klaus Schwarz, Hans Joachim Krautz, Matthias Koziol, Daniel Baier, Ralf Woll und Gerhard Wiegleb

Mein Beitrag zu dieser Ringvorlesung und damit zu diesem Buch steht unter dem Titel "Das andere Geld - der Lausitzer" und befasst sich mit der Funktions- und Wirkungsweise von Regiogeld im Allgemeinen und den Chancen eines Regiogeldes für die Lausitz.

Das Buch ist beziehbar über den Buchhandel (ISBN: 3866220316, 28 Euro, bei Amazon kann man es bislang nur auf die Wunschliste setzen) oder auch gern direkt über uns.

Regionalvermarktungsansatz: Die Kochtüte

Beim Gründerwettbewerb "Kopf schlägt Kapital 2010" ist ein Projekt nominiert, welches sich wunderbar als Baustein in der Regionalvermarktung einsetzen ließe: die Kochtüte. Die Idee: Eine Tüte bündelt alles, was für ein leckeres und selbstgekochtes Gericht nötig ist - Zutaten + Kochanleitung. Die Gründer planen insbesondere, regionale und saisonal passende Zutaten zu nutzen, wodurch sich ein Absatzkanal für Landwirte und regionale Lebensmittelproduzenten ergibt. Auf der Seite der Projektvorstellung kann man rechts oben für diese Idee im Rahmen des Gründerwettbewerbs stimmen. Die Liste aller nominierten Projekte findet sich hier. Darunter findet sich auch das Transition-Projekt "StadtLebensWandel" in Hannover.

Regionales Wirtschaftsforum für die Mecklenburgische Seenplatte geplant

"Welche wirtschaftlichen Alternativen gibt es für den zukünftigen Großkreis Mecklenburgische Seenplatte?" Unter dieser Fragestellung laden verschiedene Akteure zu einer Diskussion über die Zukunft der Region ein. Sie wollen dabei insbesondere "Regionalentwicklung von unten" denken und gestalten.

Wann: Samstag, den 20.11.2010 ab 15.00 Uhr
Wo: in den Räumen der evangelische - Ev. Luth. Kirchgemeinde Rödlin/Wanzka, Blankenseer Str. 34 (an der Gabelung nach Wanzka) in 17237 Rödlin bei Blankensee

Den neuerlichen "Wirtschaftsboom in Deutschland" nach den ersten Ausläufern der Finanzkrise spürt man in Mecklenburg kaum. Entwickelt sich Mecklenburg zu einem "Pflegeland", wie es manche Prognosen vorhersagen? Die Organisatoren laden insbesondere Selbständige und Menschen, die selber etwas tun wollen, um dort zu überleben, ein, um erst gemeinsam und dann in Arbeitsgruppen über Ansätze für eine wirtschaftliche Neuorientierung in ihrer Region diskutieren.

Kontakt über Michael Happe, kontakt@employ24.de, Tel.: 039603 239947 bzw. 0172 3266770

Homöopathische Stadtentwicklung

Interessant: Unter einem aktuellen Artikel der Sächsischen Zeitung zum Thema Homöopathie war zum Stichwort "Homöopathie in der Stadtentwicklung" die URL www.homoeopathie-koethen.de angegeben. Homöopathie trifft Stadtentwicklung?

Dass kleine Dinge Großes bewirken können hatte ja bereits Malcolm Gladwell in seinem Buch "Tipping Point" geschildert. Daß Homöopathie auf hochverdünnte medizinische Dosen setzt, ist ebenfalls bekannt. Die Idee, dieses Prinzip auf die Stadtentwicklung anzuwenden ist aber durchaus erstaunlich. In den Interviews und Artikel zu dem Thema wird deutlich, wie das funktioniert:

Homöopathie versucht, eine Gegen-Reaktion des Körpers auf eine gegebene Medizin hervorzurufen. Diese Reaktion soll den Körper heilen, nicht jedoch die Medizin selbst. Übertragen auf die Stadtentwicklung heißt das beispielsweise: Wie provoziere ich den "Körper Stadt" zu Reaktionen gegen seinen eigenen Verfall. Denn zum Einsatz kam die Methode im Rahmen der IBA 2010 in der sachsen-anhaltinischen Stadt Köthen, die wie viele andere Kleinstädte Ostdeutschlands von extremer Abwanderung betroffen ist. Die Stadtplaner machten dort eine Straße mit 17 abrißbedrohten Häusern als besonders wunden Punkt aus und überlegten, wie sie einen "homöopathischen Impuls setzen" konnten um das Stadtsystem zu Reaktionen zu provozieren. Die Wahl fiel auf ein sehr simples Instrument: Man schaltete für 20 Minuten die Straßenlaternen aus, strahlte daraufhin die 17 Abrißkandidaten an und und lud die Anwohner zu einer Diskussion ein. Emotionale Reaktionen waren die erste Folge. Die zweite Folge war, daß die Bewohner aktiv wurden und begannen darüber nachzudenken, wie sie die Häuser selbst erhalten und nutzen könnten, statt sie einfach abreißen zu lassen.

Homöopathische Impulse im Rahmen der Stadtentwicklung, um Selbstorganisation zu provozieren? Ein interessanter Ansatz...