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Land(auf)Schwung: Workshops zu Alternativen Finanzinstrumenten

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will mit einem neuen Modellvorhaben strukturschwache Regionen fördern. Es heißt Land(auf)Schwung. Drei Landkreise aus jedem Bundesland sind eingeladen, Konzepte für sich im Rahmen von Land(auf)Schwung zu erstellen. 15 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Auf drei Zusammenkünften von Teilnehmern aus diesen Landkreisen gibt das Ministerium Anregungen, wie die Konzepte gefüllt und ausgearbeitet werden können. Das zweite dieser Treffen in Neudietendorf bei Erfurt behandelte am 18. und 19. Februar "Alternative Finanzinstrumente". Um regionale Strukturen zu entwickeln ist es hilfreich, wenn die Projektumsetzer oder Vernetzer auf vielfältige Finanzwerkzeuge zurückgreifen können.

Auf Einladung des Ingenieurbüro für Planung und Umwelt Erfurt (IPU Erfurt) stellte Sebastian Dürr (Chrosis) Beteiligungsmöglichkeiten als Mitunternehmer (Genossenschaften, Genussscheine) und Christian Rost (Büro für Urbane Zwischenwelten) diskutierte Schenkungen (Sammleraktien, Crowdfunding, Leih- und Schenkgemeinschaften). Diesen projektbezogenen Finanzierungsinstrumenten wurden regionenbezogene Instrumente gegenübergestellt. Josef Bühler von neuland+ diskutierte Themen- und Bürgerstiftungen, Bürgeraktiengesellschaften und (Mikrokredit-)Fonds. In meinen Workshops arbeiteten die Teilnehmer mit der Frage, wie Regionalwährungssysteme und Tauschringe für drängende Problemstellungen in den Regionen angewandt werden können. Dabei wurde vor allem die vernetzende und die kommunikationsauslösende Wirkung dieser Instrumente deutlich, aber auch die Grenzen und die Voraussetzungen für den Einsatz von Regiogeld und Tauschsystemen.

Schönstes Feedback: Es sei kurzweilig gewesen.

Selbst kennengelernt: Marktplatz der guten Geschäfte, Thüringen.

1 Kommentar to “Land(auf)Schwung: Workshops zu Alternativen Finanzinstrumenten”

  1. Roy_Ly sagt:

    Ich find es sehr wichtig dass der globalen Währung parallel eine regonale Währung zugefügt wird, damit die regionalen Produkte, Materialien, Arbeitskräfte und Dienstleistungen eher genutzt werden, die Menschen wieder miteinander in Kontakt kommen sich wieder gegenseitig wichtig finden und das Geld regional akkumuliert, also regionalen Wohlstand erzeugt und diesen regional gleichmäßig/er verteilt. Dem helfen Hortungs-Obergrenzen wie auch Werte-Verfall und ein BGE ist ebenfalls möglich. Auch fördert Regional-Geld, wenn es aus dem Interesse der Mitberger entsteht, das Selbstwert+ Demokratie-Gefühl, denn alle sind am Finden der Regeln für das Regional-Geld und das miteinander Wirtschaften beteiligt.
    Wenn es auch von den Ämtern und Gemeinden anerkannt würde, wäre es ein wirksames Mittel gegen alle Verwerfungen durch die Internationalen Geld-Systeme.

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